Erfahrungsbericht von Barny neu Bartos aus Ungarn
Publiziert: Dienstag, 11.07.2023
Heute ist es exakt ein Jahr her, dass wir in der sengenden Hitze der Puszta Bartos getroffen haben, der damals Barny hiess.
Die allererste Begegnung fand einige Wochen früher statt: auf der Dating-Plattform von animal-happyend. Da stand der Prachtkerl zur Vermittlung ausgeschrieben – und hat uns keine Ruhe mehr gelassen.
Nach Kecskemét sind wir gefahren, um uns zu vergewissern, dass der günstige Eindruck nicht trog; vor allem aber, um die Kompatibilität mit unserem in die Jahre gekommenen spanischen Mädchen zu testen.
Am 7. Juli 22 hat Bartos bei uns Einzug gehalten, und wir haben es keine Sekunde bereut.
Wie ein Hund mit seiner Vorgeschichte (Tötungsstation) sich so unerschrocken und vertrauensvoll in eine neue Umgebung finden kann, bleibt ein Rätsel.
Sein inbrünstiges Kontaktheulen, wenn bei uns Klavier gespielt oder gesungen wird; seine geduldige Art, oben an der Treppe zu warten, bis ich (durch Arthrose ungelenk) einen beträchtlichen Vorsprung erreicht habe, und die tiefen Blicke, mit denen er die bedenkt, die ihm zugetan sind, zählen zu den glücklichsten Seiten unseres Zusammenlebens.
Thomas hat mit Bartos das Halter-Brevet erarbeitet; zurzeit besucht das Gespann den Begleithundekurs bei unserem Gewährstrainer. Besonders Hundebegegnungen gilt es zu üben, die (an der Leine, und nur dort!) bei nunmehr gut 30 Kilogramm Körpergewicht schon mal zur Herausforderung werden.
Aber es gibt Fortschritte, genau wie beim Spielen (anfänglich ein Fremdwort für Bartos) oder dem Kontakt mit dem Wasser...
Die grösste Leidenschaft unseres Neuzugangs bestand von Anfang an im Kuscheln und Fressen; in beidem unersättlich ist hier definitiv keine Steigerung mehr möglich!
Gar kein Schatten?
Doch: Er trägt den verqueren Namen Ehrlichien. Aber noch setzen wir auf (mögliche) Spontanheilung – Bartli wird ihnen schon zeigen, wo er den Most holt.
Mit grossem Dank für euer unermüdliches Engagement und herzlichen Grüssen
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