Erfahrungsbericht von Ragu aus Ungarn

.07.2023

Ragu ist nun bald ein Jahr bei mir und den beiden Bengalkatzen. Zu Beginn war er lammfromm, wie zu erwarten eingeschüchtert, ich konnte ihn nach 3 Wo von der Leine lassen. Allerdings streifte er schon etwas umher, ging weit von mir weg, war aber abrufbar. Im Januar ist er dann wahrscheinlich drauf gekommen, dass er mich beschützen muss. Er hat begonnen, (aus Angst, glaub ich) auf Jogger, Velos, kleine Kinder und alles `Komische`hinzustürmen, und so 1 M davor diese zu verbellen. Sofort habe ich von meiner Natural Dogmanship Hundeschulelehrerin (wo wir seit seiner Ankunft zur Schule gehen) 3 Privatstd genommen. Sie hat mir erklärt, an was es liegt, wie ich vorgehen sollte. Seither ist Ragu fast nur noch an der Schleppleine, die ich ab und zu loslasse. Ich muss aber sehr aufmerksam sein, falls plötzlich irgend eine Gefahr (oben genannt) auftaucht. Aber ich liebe den Kerl sehr, wir arbeiten intensiv daran, gehen auch wandern, waren in Südfrankreich in den Ferien.

Am 12. Juli haben wir als Gespann mit Erfolg das Nationale Hundehalterbrevet bestanden!! Ich bin sehr stolz auf uns. Bilder sende ich Ihnen noch. Letzten So waren wir auf der Grimsel. Auf unserer Wanderung kam uns ein Ehepaar mit einem ähnlichen Hund in weiss entgegen. Ich fragte, ob es ein Puli sei. Ja, war die Antwort. Im Verlauf fanden wir heraus, dass wir am gleichen Tag unsere Hunde in Wädenswil abgeholt haben. Es waren die Besitzer mit Yoyo. Über den 1. Aug fliehen wir nach Deutschland, denn Ragu hat panische Angst vor dem Geklepfe. 

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