Erfahrungsbericht über Lorenna, neu Leni und Mowgli-2, neu Moody aus Ungarn

.12.2019

Danke erst mal das sie sich weiter um unsere beiden Schützlinge kümmern.Wir hatten 10 Jahre einen Hund aus dem Tierheim,der dann an Krebs verstarb.Danach wollten wir keinen Hund mehr,der Schmerz war so gross.Ein ganzes halbes Jahr haben wir durchgehalten.Das schlimmste waren die fehlenden Spaziergänge.Dann entschieden wir uns für einen neuen Hund und kamen über die Gogglesuche zu Euch.Denn es sollte ein Hund aus dem Tierschutz sein

Der Moody(ehemals Moogli) ist ja nun schon über 1 Jahr bei uns.Er ist ein sehr pflegeleichter Hund mit dem man eigentlich fast unkompliziert gemeinsam durch Leben gehen kann.Er versteht sich mit anderen Hunden und ist trotzdem er in Ungarn wild gelebt hat sehr sozialisiert.Er ist ein bischen ängstlich aber das resultiert wohl aus seinem Vorleben.Die Leni(ehemals Lenni) ist jetzt fast genau 1 Jahr bei uns.Und damals war es mein sehnlichster Wunsch mal ein Hunde-Mädchen zu haben und die Leni war wohl für uns vorbestimmt.Sie kam zu uns und war sehr zurückgezogen.Es hat auch ewig gedauert bis Sie stubenrein war(ganz ist Ihr das bis heute noch nicht gelungen),trotzdem wir 4-5 mal am Tag Gassi gehen.Mit Ihr hatten wir es besonders schwer.Sie ist sehr Verhaltensauffällig.Sie bellt alle Hunde an und tickt regelrecht aus.Man kann Sie dann auch nicht mehr ablenken.Sie hat vor allem Angst und baut sich dann mit aller Kraft gegen alles auf.Wir haben dann von Euch Hilfe bekommen und hatten 1mal Eure Hundeflüsterin bei uns.Sie gab uns einige Tipps.Der 1 war mit den Hunden weit ab von unserem zu Hause Gassi zu gehen.Da Sie mittlerweile alle Orte kannte an denen mal was los war(Hunde hinterm Zaun,auf dem Balkon,Katzen auf dem Weg ,Igel und Füchse),war es nicht mehr möglich mit Ihr im Wohnumfeld Gassi zu gehen.Seit dem fahren wir an ruhigen Orten wo man wenn man Glück hat niemanden begegnet.Sie ist immer sehr angespannt und verkrampft und stönt auch sehr viel.Manchmal habe ich mich auch gefragt ,ob es wohl gut ist so ein wildlebenden Hund in unser menschliches Leben zu integrieren.Ich habe zum Glück erkannt das Leni ein Hund ist der für alles die 10 fache Zeit braucht.Sie muss wohl sehr wild gelebt haben und sich immer beweisen und kämpfen müssen.Sie kam zu uns mit einem schiefen Mund und einen halben Ohr.Aber ich nenne sie "meine Prinzessin".Sie hat Glück ,das sie zu uns kam da ich sehr dafür bin das ein Hund ein Hund sein darf und nicht ein abgerichteter dressierter Vorzeige Hund.Man darf nicht einmal ein bischen mit Ihr schimpfen.Das findet Sie doof und bellt dann gleich und regt sich dann sehr auf.Sie braucht viel Liebe und ganz viel Streicheleinheiten, um irgendwann dann mal zu entspannen.Wir mussten unser Leben ganz schon einschränken.Aber das machen wir gerne.

Leni und Moody verstehen sich super sind wirklich freundlich miteinander und keiner kann ohne den anderen,sie warten immer gegenseitig bis der andere kommt.Sie spielen toll miteinanderund puschen sich gegenseitig sehr auf,einer will besser sein als der andere schneller schnüffeln an einer Spur,schneller Rennen,mehr kuscheln mit den Hundeeltern usw.Obwohl Moody manchmal Lenis versteckte Aggression abwehren muss.Denn Leni ist ganz schnell auf 180 und das ist Ihr Hauptproblem.Jeder Hund hat eben seinen eigenen Charakter.Wir bleiben aber dran und werden auch nochmal eure Hundeflüsterin zu uns rufen.Fazit:Auch wenn es nicht immer nur lustig ist,würden wir beide niemals wieder her geben.PS.Achso der Moody hatte aber einen schweren Unfall.Beide Hunde sind absolute Katzenfeinde und Moddy hat es geschafft als er eine Katze unten im Feld bei uns sah über unsere Reeling auf der Terasse zu springen und 2 Etagen hinunterzufallen.Chaos pur,Schock und viele Tränen und Moody musste im Spital operiert werden und man hat einen Knochen vom Hinterbein abtrennen müssen,so das jetzt ein Pseydogelenk wächst.Er läuft aber zum Glück wieder auf alle 4 Beinen und macht zu Zeit noch Pysiotherapie.

Es geht uns gut und wenn wir könnten würden wir noch 10 Hunde von Euch nehmen, aber leider dreht sich das Lebenrad auch nur wenn man schaffen geht und alles unter einen Hut zu bekommen erfordert eine gute Planung(Arbeitszeiten,Hundebetreuung,Waldspaziergäge auch nach der Arbeit)aber die Ferien für uns alle sind besonders schön.Aber niemals sind sie länger als 3 Stunden alleine. Anbei schicke ich noch ein paar Bilder von den beiden Rackern.

Eure Familie Löchel

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