Erfahrungsbericht von Calimero neu Flòki aus Ungarn
Publiziert: Freitag, 02.07.2021
Am 17. Juni letzten Jahres, an einem sehr regnerischen Sommertag durften wir den kleinen Calimero in die Arme nehmen. Das gestaltete sich anfangs eher schwierig, so nervös und «gischplig» war der kleine Kerl. Doch schon als wir zuhause angekommen waren hat er sich beruhigt. Vielleicht haben ihn unsere beiden mittelgrossen Hunde auch ziemlich eingeschüchtert, denn Flòki ist sich seiner geringen körperlichen Grösse bewusst und weiss genau, wann es besser ist sich zu unterwerfen.
So fand er schnell ein gutes Auskommen mit unseren beiden Grossen. Vor allem bei Viggo, unserem zweiten Rüden aus dem Tierschutz hat Flòki sofort Wärme und Schutz gefunden. Die Beiden liegen oft auf demselben Kissen, balgen sich und schlafen dann irgendwann aneinander gekuschelt ein. Stella, unsere Labradoodle-Hündin war da ein wenig kritischer. «Lasst mich doch einfach in Ruhe mit Eurem kindischen Getue,» meinte sie wohl und weigerte sich an diesen wilden Spielen teilzunehmen.
Beide Grossen haben sofort verstanden und akzeptiert, dass dieser Kleine halt auch ein Schosshund ist, überall rauf darf, wo sie unten bleiben müssen und sich nachts sogar auf unser Bett schleicht um dort, zu unseren Füssen zu schlafen. Flòki hat aber sicher auch ein Terrier-Naturell, ist ein ganzer Kerl, mutig, verwegen und hart im Nehmen. Er schleppt die grössten Stöcke durch den ganzen Wald und mag wilde Spiele mit den Grossen.
Flòki ist everybodies Darling geworden und ein kleiner Clown, der uns immer wieder auch zum Lachen bringt.
Innerhalb kürzester Zeit war auch klar, dass Flòki diesen Pflegeplatz bei uns nie mehr verlassen sollte. Sofort war er ein Teil von uns und wir wollten und wollen ihn nie mehr hergeben. Nun haben wir eine Dreierbande und jeder wächst am Anderen. Das ist immer wieder sehr spannend zu beobachten!
Die drei Hunde sind total unterschiedlich und bilden doch ein tolles Team.
Seit kurzem ist ein junger Kater neues Mitglied der Tierfamilie. Er wird einst so gross sein wie Flòki und schon jetzt laufen die Annäherungen, wie man wohl am besten miteinander spielen könnte.
Ingrid Eva Liedtke
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