Erfahrungsbericht von Cedrik Sörensen

.11.2014

Projekt Yala, wie bringe ich meinen Hund von Melampo nach Hause!

Freitag 31. Oktober 2014, 13:00 Uhr es geht los meinen neuen Hund von Animal Happyend in Spanien abholen. Die Fahrt verläuft ruhig und im Handumdrehen sind wir in Spanien. Die Vorfreude auf Yala lässt uns nicht mal gross müde werden. Am Samstagmorgen um 10:00 Uhr kommen wir in San Roque an. Schnell das Handy gezückt und einen Anruf an Vreni getätigt. Wunderbar, Sie kommt uns abholen.

Nun stehen wir erwartungsvoll vor dem Tierheim Melampo, erste Blicke, viele Hunde und ich sehe bereits Yala! Sie wird zu mir in den Zwischenzwinger gebracht und sie bellt mich an! Naja, war zu erwarten. Also Desinteresse zeigen und Bestechung hervor holen (Leckerli). Aha, da taut die Dame etwas auf. Vreni macht den Vorschlag eine Runde mit Yala zu spazieren. Sie wird zutraulicher und nach kurzer Zeit lässt Sie sich streicheln. Zurück im Tierheim ist Sie eher wieder zurückhaltend. Noch einige Zeit Ball spielen mit Yala, das macht ihr Freude. Also für die erste Begegnung war das nicht schlecht. Wir entschliessen zuerst etwas essen zu gehen und später wieder zurück zukommen.

Am späteren Nachmittag sind wir zurück und Yala erkennt mich, bellt schon nicht mehr, aber ist immer noch zurückhaltend.
Wir beginnen Yala an das Auto und Ihre Box zu gewöhnen. Nach 1 Stunde üben, müssen wir feststellen, dass das gar nicht so einfach wird.
Yala ist gegenüber neuen Situationen und Erfahrungen noch sehr scheu und ängstlich.
Ich erfahre auch, dass Yala bei Ihrer ersten Autofahrt zum Tierarzt gebracht wurde, eine negativ Erfahrung verknüpft mit dem Auto macht die Sache nicht leichter.
Timeout, ich nehme Yala nochmals für einen Spaziergang mit, alleine.

Wunderbar wie Sie an der Leine läuft. Wir spazieren zum See und ich lasse sie von der Leine, damit Sie ins Wasser kann.
Sie springt mit einer Freude ins Wasser rund bringt alles zurück was man wirft. Nach einigen Würfen rufe ich Yala zurück und Sie lässt sich problemlos wieder an die Leine nehmen.

Zurück im Camp geht es weiter mit dem Training, die Kommandos Sitz und Platz werden nach einigen wenigen Übungen von Yala perfekt gemacht.
Also zurück zum Auto und der Hundebox, da wird es wieder schwieriger.

Nach einigen weiteren Übungen muss ich feststellen, das Yala noch nicht für den weiten Transport im Auto bereit ist.
Schweren Herzens beschliesse ich Yala noch in Spanien zulassen. Hätte ich 2-3 Tage mehr Zeit wäre das glaube ich kein Problem.
Es bringt nichts etwas zu erzwingen was Yala nur schaden könnte. Es wäre doch eine rund 24 Stündige Fahrt zurück in die CH.
Wir wollen aber am Sonntagmorgen nochmals Yala besuchen.
Als ich in Richtung Auto gehe um zum Hotel zurück zukehren, steht Yala am Gitter und winselt, ein gutes Zeichen.

Zurück am Sonntagmorgen erkennt mich Yala und kommt ohne Bellen direkt zu mir und möchte Streicheleinheiten und Leckerli.
Wunderbar. Ein Runde Ball spielen und dann müssen wir uns leider wieder auf den Rückweg machen ohne Yala.

Ich bin sehr froh Yala und natürliche alle Menschen rund um Melampo kennen gelernt zu haben.
Alle da unten verrichten einen wunderbare Arbeit und den Hunden im Camp geht es sehr gut!

Jetzt weiss ich was mich mit Yala erwartet. Ein Superhund, lernwillig, bewegungsfreudig und sozial.
Sie wird am Anfang viel Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen brauchen und natürlich viel Bewegung.

Wir freuen uns sehr wenn Yala am 22. November definitiv in die Schweiz zu uns kommt und Yala wird sich schnell eingewöhnen.

Alles Gute in Melampo und Grüsse

Cedrik

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