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Am 13. August wurde Palmer gebissen. Was zuerst nach Bisswunden aussah, entzündete sich über Nacht so massiv, dass am Freitagmorgen akute Lebensgefahr bestand. Er wurde sofort in die Klinik nach Budapest gebracht, wo um sein Leben gekämpft wurde.
So haben wir diesen kleinen Rüden gefunden: verletzt, völlig verfilzt, die Wunden voller Maden. Selbst nach fünf Tagen entdeckten wir immer noch welche.
Unser tapferer Mizso hat schon viel durchgemacht und sich mit grosser Lebensfreude zurück ins Leben gekämpft. Doch Anfang August 2026 gab es einen Rückschlag: Das Implantat oberhalb des linken Sprunggelenks trat nach aussen hin frei. Mizso musste erneut operiert werden.
Sieben Hunde, ein Leben in Gefangenschaft, und am Ende nur ein Ziel: raus aus diesem Elend. Bei einer Räumung konnten diese sieben Hunde, sechs Malteser und Barack-4, befreit und zu unserem Tierheimpartner in Ungarn gebracht werden. Für die sechs Malteser gab es schnell ein glückliches Ende: Sie fanden ein Zuhause in Deutschland. Doch Barack-4 bleibt zurück. Nicht mehr die Jüngste, schwer krank und trotz allem voller Lebensfreude.
Optimus kam in einem schlimmen, desolaten Zustand zu uns. Er war gezeichnet von einem langen, lieblosen Leben. Er wurde furchtbar vernachlässigt und sein Fell war über und über verfilzt. Sein Alter schätzen wir auf rund 15 Jahre. Vieles deutet darauf hin, dass er aus einer illegalen Zucht stammt und dort nur als „Gebrauchsware" gehalten wurde. Ohne Liebe, ohne Fürsorge, ohne ein Zuhause, das diesen Namen verdient.