Alltag der Tierschützer vor Ort in Ungarn
Publiziert: Freitag, 12.09.2014
Es sind Fotos, die einem traurig stimmen und die die ungarischen Tierschützer auch oftmals verzweifeln lassen, doch sie kämpfen weiter, für all die armen Hunde, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und es auch nie werden. Sei es, den Hunden ab und zu Futter zu bringen oder eben eine neue Hundehütte, welche sie dank Ihren Spenden bauen lassen konnten. Da sind sie aber immer auf den „Goodwill“ der Hundebeitzer angewiesen, oft ist gar keine Hilfe erwünscht, ist ja nur ein Hund…. Der hat Laut zu geben, wenn jemand kommt und soll Eindruck machen. Oft werden sie böse beschimpft und wenn Sie liebe Leser denken, alle Leute seien dankbar, wenn ihnen eine Hundehütte oder Futter für die Hunde geschenkt wird, dann irren Sie sich. Natürlich gibt es sie auch, die Menschen, die dankbar über die Unterstützung der Tierschützer sind, die selbst in bitterer Armut leben. Doch auch wenn das nicht der Fall ist, müssen die Tierschützer ruhig und freundlich bleiben, weil sonst bekommen sie keinen Zutritt mehr auf die Grundstücke und können den Hunden nicht mehr helfen. Wenn sie Glück haben, zeigen sich die einen Hundebesitzer auch einsichtig, wechseln das Halsband, verlängern die Kette oder montieren sogar eine Laufleine oder noch schöner: der Hund kann sie auf dem Grundstück frei bewegen Es macht einem sehr traurig, dass diese Hunde nie erfahren werden, wie es ist, als geliebter und umsorgter Hund zu leben. Eigenlich darf man gar nicht weiter denken, was passiert, wenn der Hund mal krank oder alt wird…
Viele unserer Tierheimhunde hatten auch so ein Leben, die einen konnten irgendwann mal weglaufen oder wurden ausgesetzt. Und doch zeigen sie sich so lieb und dankbar, wenn sie in ihre neuen Familien kommen, versuchen alles richtig zu machen und ihren neuen Menschen zu gefallen. Und wenn es auch bei dem einen oder anderen Hund mal etwas länger dauert, geben Sie ihm die Zeit, geben Sie nicht gleich auf sondern haben Sie Verständins und Geduld. Es wird sich alle mal lohnen!
Geben Sie unseren Hunden eine Chance, auch denen, welche schön älter oder noch etwas scheu sind, gerade sie haben es nicht leicht, ein neues Zuhause zu finden.
Unser Dank gilt allen Tierschützern und Tierheimmitarbeitern des Menhely, die Tag täglich für die Hunde unterwegs sind, viele traurige und schlimme Sachen sehen, sich oft beschimpfen lassen müssen und doch machen sie weiter in der Hoffung, dass es irgenwann mal nicht mehr toleriert wird, die Hunde so zu halten.
Helfen Sie doch bitte mit und spenden eine oder mehrere Hundehütten für viele arme Vierbeinern in Ungarn. Hier finden Sie mehr Infos.
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