Hundevermittlung

Manka-2

vermittelt
Geburtsdatum 01.01.2017
9 Jahre, 6 Mon.
Mix
Weiblich
7 kg
31 cm
zu Hause gefunden

Ursprungsland: Ungarn

Die herzige Manka hatte eine Familie, doch anscheinend habe sie gebissen und ihre Menschen brachten die Kleine in die Privatpraxis des Tierheimtierarztes und wollten, dass er Manka einschläfert. Er weigerte sich und organisierte, dass Manka am 26.9.2024 ins Menhely gebracht werden konnte. Ob die Geschichte mit dem Beissen stimmt oder nur erfunden wurde, weil man Manka loshaben wollten oder wenn sie wirklich gebissen haben sollte, weil man sie vielleicht ärgerte oder quälte, wissen wir nicht. Aber die Tierheimmitarbeiterinnen und Tierheimmitarbeiter können es sich kaum vorstellen, dass Manka ohne Grund beissen soll, denn sie zeigt sich im Tierheim einfach nur als Sonnenschein und grosse Menschenfreundin. Wir drücken Manka fest die Daumen, dass sie bald ihr Ticket ins Glück lösen darf und liebe Menschen findet welche es ernst mit ihr meinen und sie nie mehr im Stich lassen.

Manka ist eine liebe, nette und freundliche Hündin, welche anfangs etwas schüchtern war, was total verständlich ist, hat sie doch ihre vertrauten Menschen und ihr Daheim verloren, aber nun immer mehr Zutrauen fasst und täglich neugieriger und fröhlicher wird. Dankbar nimmt sie jede Aufmerksamkeit und Zuwendung an. Manka braucht sehr viel Liebe und sucht immer die Nähe der Tierheimmitarbeiter. Ihr grösster Wunsch ist es, wieder geliebt zu werden, viel Fürsorge und Geborgenheit zu bekommen, einen sicheren, weichen Schlafplatz zu haben, liebe Zweibeiner an ihrer Seite zu haben, welche sie uneingeschränkt lieben und denen sie ihr Herz schenken darf. Auch Manka muss noch etwas die Schulbank drücken und ihre Menschen sollten Freude daran haben, ihr alles Notwendige liebevoll beizubringen, was sie noch nicht kennenlernen durfte. Auch über hundegerechte Auslastung würde sie sich freuen. An der Leine läuft sie schon ganz prima, ist aber sicherlich noch ausbaubar. Mit ihren Artgenossen hat sie keine Probleme und wird aktuell (4.10.2024) in ein gemischtes Rudel integriert.

Leider hatte Manka ein komplexes Karzinom Grad I in der linken Brust. Der Tumor wurde am 8.10.2024 operativ entfernt. Auf der rechten Seite in der 2. Brustdrüse gibt es eine kleine feste Gewebewucherung. Bei den Röntgenaufnahmen und der Untersuchung konnte jedoch zum jetzigen Zeitpunkt keine Tumormetastasierung nachgewiesen werden.

Für unsere bezaubernde Manka suchen wir liebe und hundebegeisterte Menschen, welche Manka als richtiges Familienmitglied aufnehmen und ihr ein glückliches und sorgloses Leben schenken und wo sie zeigen kann, was in ihr steckt. Liebe Zweibeiner, welche ihr endlich all die Liebe, Fürsorge und Geborgenheit geben, welche sie zur Zeit so vermisst und ihr die Sonnenseiten des Lebens zeigen. Manka wird sich mit Sicherheit zu einer tollen Gefährtin entwickeln, welche viel Freude und Liebe mit ins neue Zuhause bringt.

Wer möchte mit Manka eine wunderbare Hund-Mensch-Partnerschaft eingehen?

Die ungarische Pflegerin sagt über Manka: "Sehr freundlich, liebt Menschen. Verträgt sich mit allen Hunden. Geht an der Leine."

Manka kann ab ca. Anfang November 2024 reisen, wenn sie ein Zuhause oder eine Pflegestelle gefunden hat.

Manka darf am 27. November 2024 auf einen Pflegeplatz in die Schweiz einreisen.

Bericht der Pflegestelle vom 4.12.2024:

"Manka ist eine sehr liebe, schlaue und verschmuste kleine Hündin. Wie ein treuer Schatten begleitet sie ihre Bezugsperson auf Schritt und Tritt und findet alles interessant, was man tut. Trotzdem ist Alleinbleiben für Manka kein Weltuntergang: Nachts schläft sie ruhig durch, und auch tagsüber kann sie bereits für ein bis zwei Stunden entspannt alleine bleiben, wenn sie vorher mit etwas Training ausgelastet wurde. Stubenrein war sie schon nach wenigen Tagen zuverlässig. Ein Garten muss gut gesichert sein, da sich Manka durch jede noch so kleine Lücke zu quetschen versucht, um herauszufinden, was sich dahinter verbirgt. Sie ist noch sehr fit und sobald ihre Operationswunde vollständig verheilt ist, ist sie sicher auch für ausgedehnte Spaziergänge zu haben. Aber auch gegen gemütliche Nachmittage auf dem Sofa hat sie nichts einzuwenden.

An Neues muss Manka behutsam herangeführt werden, da sie in ihrem Leben wohl noch nicht viel kennenlernen durfte. Laute Geräusche stören sie weniger, aber unbekannte, grosse Gegenstände und neue Orte verunsichern sie noch. Zu Beginn hatte Manka etwa Angst davor, durch Türen, über Fliesenböden oder durch Gartentore zu gehen. Auch ein altes Fenster, das bei mir im Garten steht, fand sie gruselig. Sie zeigt sich aber sehr lernbereit und futtermotiviert, auch auf Zuneigung und Lob spricht sie gut an. Bereits nach wenigen Übungseinheiten schwinden ihre Ängste und Türen, Tore und Fliesen sind bereits kein Problem mehr. Je mehr man ihr zeigt, desto mehr wächst ihr Selbstbewusstsein. Fremden Menschen begegnet sie vorsichtig, aber interessiert. Nach kurzer Zeit geniesst sie ihre Streicheleinheiten – auch Männer mag sie.

Manka hat nie Anstalten gemacht, zu beissen oder zu schnappen, auch nicht, wenn sie Angst hat oder ich ihre OP-Wunde behandeln muss. Beim Fäden ziehen war sie ein absoluter Engel, obwohl es sehr viele Fäden waren und einige nicht ganz leicht zu entfernen waren. Selbst die Tierärztin war beeindruckt! In stressigen Momenten versucht Manka zunächst, sich so klein wie möglich zu machen und unsichtbar zu werden, lässt sich jedoch durch sanfte Worte und Leckerlis beruhigen und lenken. Auch Anfassen und Tragen sind kein Problem in solchen Situationen. Stress schüttelt sie danach physisch ab. Wir vermuten aufgrund ihrer Fellzeichnung und Kopfform, dass Manka ein Beaglemix ist – und sie kann heulen, was sie einmal eindrucksvoll demonstrierte, als eine Ambulanz vorbeifuhr! Ausserdem schnüffelt sie lange und ausgiebig herum, wenn sie draussen ist.

Manka würde sich in einem eher gemächlichen, liebevollen Haushalt wohlfühlen, bei Menschen, die viel Zeit für sie haben und ihr mit Geduld und Zuwendung die schönen Seiten des Lebens zeigen möchten. Ältere Kinder wären sicher kein Problem. Am liebsten wäre sie Einzelhund, damit sie die Aufmerksamkeit ganz für sich hat. Manka toleriert meine Hündin eher als sich gross an ihr zu orientieren, mit einem souveränen Zweithund könnte es jedoch auch klappen.

Manka ist eine wahre Herzenshündin, die darauf wartet, ihre(n) Menschen mit ihrem charmanten Wesen zu verzaubern!"

Bericht der Pflegestelle vom 14.1.2025:

"Mankas OP-Wunde ist verheilt, und die Wucherung hat sich zum Glück als gutartig herausgestellt! Manka ist kleiner, als sie auf den Fotos wirkt – knapp 6 kg – und passt in eine Hundetasche. Trotz ihrer zierlichen Grösse steckt in ihr aber eine aktive Hündin. Manka liebt es, in Feld und Wald unterwegs zu sein. Mit ihren langen Beinen ist sie erstaunlich flink und elegant. Spaziergänge von zwei Stunden meistert sie bereits problemlos – sie gehört noch lange nicht zum alten Eisen! An der Leine läuft sie gut und zieht nicht, auch die Schleppleine ist ihr vertraut. Sie kann aber auch gut entspannen und ist ein echter Kuschelhund. Am liebsten sitzt sie inmitten ihrer Bezugspersonen, lässt sich stundenlang streicheln und schläft manchmal sogar auf einem Schoss ein.

Manka ist sehr lernwillig und möchte gefallen. Sie versucht immer, herauszufinden, was man von ihr möchte, und es einem recht zu machen. Z.B. hat sie gelernt, per Handzeichen auf ihren Platz zu gehen, ohne dass dies extra trainiert wurde. Auch in ihrer Sozialkompetenz zeigt sie viele positive Seiten: In der Hundegruppe bei meiner Hundesitterin verhält sie sich sehr gut. Katzen in der Wohnung ignoriert sie und auch draussen hat sie bisher keine Anstalten gemacht, sie zu jagen. Bei Hundebegegnungen an der Leine entscheidet die Sympathie: Ruhige Hunde ignoriert sie problemlos, während sie bei wilden, unsicheren oder aufdringlichen Hunden bellt. Sie lässt sich aber gut ablenken und beruhigen. Manka ist ein kleiner Wachhund. Wenn fremde Leute in die Wohnung kommen, werden sie konsequent angebellt (aber auch hier hat sie nie versucht zu beissen). Dem kann man entgegenwirken, indem man vorher einen kurzen Spaziergang mit ihnen unternimmt. Danach gehört jeder für Manka zur Familie ;). Die vielen Eindrücke in Wohngebieten sind für Manka noch schwierig. An neuen Orten muss man etwas mehr Zeit einplanen, um mit ihr von A nach B zu kommen, da es manchmal einen Moment dauert, bis sie sich an gewissen Dingen (z.B. Garageneinfahrten) vorbeitraut. Sie kann auch abrupt ausweichen, wenn sie sich unsicher fühlt. Mit Geduld, gutem Zureden und sicherem Leinenhandling schafft sie aber alles – und sobald sie eine Gegend kennt, meistert sie diese souverän. Ins Auto steigt Manka selbstständig ein. Wenn jemand neben ihr sitzt und sie streichelt, klappt auch das Fahren gut, ansonsten bellt sie noch ein wenig. In der Hundetasche war sie auch schon in Zug und Bus.

Ich sehe Manka in einem ländlichen Zuhause oder am Stadtrand. Ein Garten ist nicht zwingend notwendig, aber Natur in der Nähe wäre gut. Ihre zukünftigen Besitzer sollten Freude daran haben, sie mit konsequenter, liebevoller Erziehung weiter zu fördern und ihr durch ihre Unsicherheiten zu helfen. Manka würde der Besuch einer Hundeschule Spass machen und sie wäre sicher eine Kandidatin für Hobby-Agility."

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